Erstes Schulprojekt in Zimbabwe

 

In die Schule gehen zu können, ist im südlichen Afrika oft keine Selbstverständlichkeit. Besonders in ländlichen Gegenden sind die Einrichtungen zu weit voneinander entfernt, meistens viel zu klein und es gibt kaum Unterrichtsmaterialien. Die Lebensbedingungen dort sind hart, Trockenheit und Wasserknappheit lassen das Leben zu einer täglichen Herausforderung werden. Es ist keine Floskel: Bildung ist für die Menschen in jenen Gegenden der erste Schritt in eine bessere Zukunft.
Im Umkreis von 30 km gibt es nur sehr wenige Grundschulen und bislang keine Sekundarschule. Eine höhere Schulbildung ist daher für die meisten Kinder ausgeschlossen.

 


Das Leben im Gokwe-District


Die Region Gokwe befindet sich in der Provinz Midlands im Herzen Zimbabwes mit annähernd 100.000 Einwohnern. Der Anbau von Baumwolle ist nahezu die einzige Einnahmequelle für die Menschen in der Region. Zudem ist die gesamte Landwirtschaft durch die Tsetse-Fliegen-Plage, durch fehlende Geräte und den Mangel an Treibstoff eingeschränkt. Infektionskrankheiten wie HIV und Malaria sind weit verbreitet.

 


Das Projekt


Ziel des Projektes ist der Bau einer Sekundarschule für bis zu 600 Jugendliche. Dazu müssen mindestens 3 Schulgebäude mit jeweils zwei Klassenräumen erbaut werden, zusätzlich ein Verwaltungsgebäude, Toilettenanlagen und Unterkünfte für die Lehrkräfte. Dafür muss zunächst die Wasserversorgung installiert werden, weil es nicht einmal einen Brunnen gibt. Da es in erreichbarer Nähe auch keine Krankenstation gibt und selbst das nächste Telefon über 100 km entfernt ist, stellt die Verbesserung der medizinischen Grundversorgung eine unerlässliche Maßnahme dar.
Der Bau des Schulzentrums bedeutet über den Bildungseffekt hinaus eine deutliche Verbesserung der Infrastruktur und erhöht somit die Lebensqualität der Bewohner.